Z e i t t a f e l

300
 bis ...

Bauernkrieg bis ...

Goethe
 bis ...

Hermann Töppe bis ...

Stadtrecht bis ...

Wende bis heute

300 - 531

Vermutliche Gründung des Ortes durch die Angeln und Warnen

531 

Thüringen wird Teil des Frankenreiches nach Niederlage gegen Franken und Sachsen

732  

Erwähnung des Ortsteils Marksußra in der Bonifaziuslegende

772    

Erste urkundliche Erwähnung von Marksußra

979   

Schenkung von Marksußra an das Kloster Gandersheim durch Kaiser Otto II.

1198

Erste urkundliche Erwähnung Ebelebens (Fridericus de Eveleiben)

1206, 1211 

Weitere Nennung von Fridericus de Eveleiben als landgräflicher Ministerial

1265  

Schenkung des Besitztums Billeben an das Kloster Volkenroda durch Ritter Albert II.

1272  

Planung des Klosters Marksußra

1277     

Lehnserlassung der Grafen von Gleichen für Marksußra

1287  

Fertigstellung des Klosters Marksußra durch Albert II., 

dessen Bruder Heinrich Erzbischof von Mainz war

1307  

Tod von Ritter Albert II.

1330 - 63 

Nennung der Nachkommen von Ritter Albert II (Ludolf und Otto) als Zeugen

1347   

Schutzzusage für das Kloster Marksußra durch Papst Clemens VI.

1348 

Verpfändung des Schlosses und Dorfes Keula für 500 Mark Silber an die Ritter von Ebeleben

1372   

Lehnsherrschaft über die Ebelebener Güter durch die Schwarzburger

1411 - 17

Auftritt des Ritters Otto des Jüngeren von Ebeleben als Bürge und Zeuge der 

Grafen von Schwarzburg

1451    

Verteidigung des Schlosses Dornburg durch Apel II. für den Kurfürsten Friedrich

1460   

Verkauf von zwei Vorwerken durch Apel II. an das Kloster Volkenroda

1487     

Zinsvermachung (1 Mark Silber) an das Kloster durch die Städte Frankenhausen und Arnstadt

1525  

Deutscher Bauernkrieg,
Zug Müntzers durch Ebeleben

1530   

Fertigstellung des Mühlhäuser Hauses als Teil des Schlosses

1544  

Einführung der Reformation durch Ritter Hans von Ebeleben

1545   

Einnahme von Steuern für die Türkenkriege durch Hans von Ebeleben im 

Auftrag der Schwarzburger

1546 - 47

Schmalkaldischer Krieg mit dem Ritter Christoph von Ebeleben

1549

Erste Sequestration der Herrschaft von Ebeleben

1551

Aufhebung des Klosters Marksußra

1552

Gründung der Stiftschule

1554

Verbrennung von 11 Personen aus den umliegenden Orten auf dem

 Gerichtsplatz zwischen Ebeleben und Wiedermuth

1569

Tod von Ritter Hans von Ebeleben

1574 - 1633

Paul Jovius - Verfasser des „Chronicum Schwarzburgium" und Rektor der Stiftschule

1597

Anmeldung des Vorkaufsrechtes an dem Rittergut durch die Schwarzburger

1601

Kauf der Herrschaft durch die Grafen von Schwarzburg

1611

Pest in Ebeleben
200 Einwohner von Ebeleben und Marksußra wurden von ihr hinweggerafft

1616

Vollzug des Kaufes des Rittergutes durch die Schwarzburger

1618 - 1648

Dreißigjähriger Krieg mit zeitweisen Belagerungen Ebelebens 

durch kaiserliche und schwedische Truppen

1624

Anlegung des Friedhofes hinter dem Waidrasen

1651

Tod von Johann Christoph auf Wartenberg, dem letzten Stammhalter der Ritterfamilie
Bau des Südflügels des Schlosses mit zwei Türmen von dem Grafen Ludwig Günther I.

1663

Abhaltung von Gerichtstagen am Königsanger zwischen Marksußra und Weinberg

1670

Hexenverbrennung von zwei Großenehricher Hexen in Ebeleben

1681

Sächsisches Konsistorium (Behörde der Kirchenleitung und -verwaltung)

1697

Erhebung der Schwarzburger in den Reichsfürstenstand

1702

Umbau der Kirche Sankt Bartholomäus

1756 - 94

Regentschaft von Fürst Christian Günther

1772

Errichtung einer steinernen Brücke zum Schloss (anstatt der Zugbrücke)

1774

Schloßpark wurde angelegt (mit der Orangerie, dem heutigen Karl-Marien-Haus)

1776 - 1859

Friedrich-Wilhelm Ernst Gerber - letzter Rektor der Stiftschule

1781

Goethe in Ebeleben; zu Besuch im Schloß

1793

Zerstörung des Dachstuhls der Kirche durch Blitzschlag

1794 - 1835

Regentschaft von Fürst Günther Friedrich Karl I.

1805

Verwaltungsbezirk Ebeleben

1806

Napoleonische Soldaten zogen durch Ebeleben

1806 - 1816

Ebeleben unter sächsischer Herrschaft

1815 - 1816

Ebeleben unter preußischer Herrschaft

1816

Überlassung Ebelebens als freies Besitztum an Fürst Günther Friedrich Carl I.

1826

Bau der Passstraße nach Sondershausen sowie der Chaussee nach Allmenhausen

1827

Neubau der Pfarrwohnung

1829

Auflösung der Stiftschule

1835

Ende der Residenz im Schloss Ebeleben durch die Schwarzburger Fürsten  
Zulassung von Frauen bei Wahlen (erstmals in Deutschland)

1842

Fertigstellung der Straße von Sondershausen nach Ebeleben

1848

Einrichtung einer Postanstalt in Ebeleben
Bau eines Kanals vom Domänenteich zur Helbe „Ebelebener Kieskrieg"

1850

Überlassung des Schlosses an den Staat (u. a. Wohnungen, Amtsgericht, 

Sparkasse, Landwirtschafts- und Berufsschule)

1851

Bau des Ebelebener Brauhauses 
Schule in der Schulstraße (heutige Bibliothek)

1853 - 1913

Hermann Töppe (Heimatdichter)

1854

Posthalterei mit einem Posthalter und zwei Postillionen

1860

Neubau der Räumlichkeiten des Ratskellers

1862

Gründung der Schützengesellschaft

1863

Bau der Chaussee von Greußen nach Keula über Ebeleben

1882

Auflösung des Verwaltungsbezirkes Ebeleben

1883

Inbetriebnahme der Eisenbahnstrecke Hohenebra-Ebeleben                   Eisenbahngeschichte
Karl-Marien-Haus-Stiftung durch Fürst Karl Günther (vorherige Orangerie)

1884

Bau der Zuckerfabrik

1888

Gründung des Ebelebener Turnvereins (VfL)

1891

Gründung des Vereins für Obst und Gartenbau

1895

Gründung der Volksbibliothek durch den Kirchen- und Schulvorstand
Feierliche Pflanzung der Bismarckeiche (80. Geburtstag des Fürsten) 

aus dem Sachsenwald auf dem Untermarkt

1897

Inbetriebnahme der Eisenbahnstrecke Mühlhausen-Ebeleben

1899

Restaurierung des Epitaphs von Hans von Ebeleben in der Kirche

1901

Inbetriebnahme der Eisenbahnstrecke Greußen-Ebeleben

1903

Einweihung der Schule in der Schulstraße
Gründung des RVE (Radverein Ebeleben)
Gründung der Sanitätskolonne des Roten Kreuzes

1905

Gründung der Dampfziegelei in der Mühlhäuser Straße

1906

Bau der Eisenbahnlinie Ebeleben-Keula

1907

Gründung einer Ortsgruppe des deutschen Flottenvereins

1908 - 10

Elektrifizierung der Stadt         text
Wasserleitungsprojekt

1912

Denkmaleinweihung für Fürst Karl Günther, der 1909 starb

1913

Neubau der Postverwaltung

1914 - 18

I. Weltkrieg (59 Gefallene aus Ebeleben)

1915

Installation einer neuen großen Kirchenglocke

1917

Aufruf zu Kriegsanleihezwecken durch die Sparkasse der Unterherrschaft

1918

Wahl eines Bauern- und Arbeiterrates für Ebeleben

1920

Ebeleben wird als Teil des Fürstentums zu Thüringen zugeschlagen

1921

Gründung des Rassegeflügelzuchtvereins
"Verein für Ballspiele" wird ins Leben gerufen

1922

Einweihung des Kriegerdenkmals für Gefallene des I.Weltkrieges

1924

Einrichtung der Real-Unterschule

1925

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr
Einrichtung eines Lichtspieltheaters

1926

Einrichtung der Ortsbücherei im Konferenzzimmer der Schule
Umbau des Dorfteiches

1928

Verleihung des Stadtrechtes
Gründung des Ebelebener Schwimmvereins (ESV)

1929

Ausgestaltung der Teichmühle als beliebtes Badeziel
Landzustellung im Postbereich (bis 1953)
Kindergarten im Karl-Marien-Haus

1930

Landwirtschaftliche Schule im Schloss
Umbettung des 1837 auf dem Possen verstorbenen 

Günther Friedrich Carl I. in die Ebelebener Gruft

1932

Unfalltod des populären Landarztes Wilhelm Klemm

1934

Renovierung der Kirche Sankt Bartholomäus
Zusammenschluss der Sportvereine zum 

Verein für Leibesübungen - VfL (Schwimm- u. Ruder- verein, VfB, bestehender VfL)

1939 - 45

II. Weltkrieg (über 100 Gefallene aus Ebeleben)

1945

Zerstörung des Schlosses und Beschädigung der Kirche, der Domäne sowie 5 Häusern, 

15 Wirtschaftsgebäuden und der Ziegelei durch amerikanische Truppen
Brücken wurden durch die SS gesprengt, um ein Vorrücken des Feindes zu verhindern
Kapitulation
Zuzug von Vertriebenen nach Ebeleben, 1000 Neubürger
Übergabe der Besatzungsmacht in Thüringen durch die Amerikaner an die Russen 

Bodenreform

1946

Eröffnung eines Kindergartens - Markt 20

1947

Hochwasser
Bau einer neuen Pumpstation für Trinkwasserversorgung

1946 - 89

Ebeleben unter Herrschaft der SED

1949

Freigabe der MAS- Bücherei für die Bevölkerung

1951

Die Schulbildung im Karl-Marien-Haus wurde eingestellt

1952

Gründung der Sektion Kegeln
Auflösung des Landes Thüringen, Ebeleben wird Teil des Bezirkes Erfurt

1953 - 54

Neubau der Landwirtschaftlichen Berufsschule

1954

Umzug des Kindergartens in das Krügersche Haus in der Goethestraße 11
Kinderheim in der Goethestraße wird eröffnet - 

31 verwaiste schulpflichtige Kinder beginnen ein neues Leben

1955

Gründung der LPG

1956

Einweihung der Schule „Adolph Diesterweg" - Grundsteinlegung war 1955
Schaffung eines Internats für auswärtige Schüler der Oberschule 

im "Schwarzen Adler" - Hauptstraße

1959

Zusammenschluss der Philatelisten zu einer Arbeitsgemeinschaft (ab 1990 Verein)

1960

Umzug der Bibliothek in die Hauptstraße

1960

Aufbau des Volleyballsports

1961

Die Helbebrücke, die seit dem II. Weltkrieg nur behelfsmäßig bestand, 

wurde wegen mehrere Hochwasser betoniert 

1965

Bau der Katholischen Kirche Sankt Marien in der Sondershäuser Straße

1966 - 68

Bau des Schwimmbades

1968

Einstellung der Eisenbahnlinie Ebeleben - Greußen wegen Unrentabilität

1969

Einstellung der Eisenbahnlinie Ebeleben - Keula

1970

Gründung der Jugendwehr der FFW

1971

Gründung des Karnevalvereins

1972 - 74

Neubau der Helbebrücke in der Sondershäuser Straße

1973 - 75

Einrichtung eines Landambulatoriums (bis 1990) in der früheren Klinik Koch

1974

Einstellung der Eisenbahnlinie Hohenebra - Ebeleben

1975

Fertigstellung des VEB Getreidewirtschaft, später Gemia
im Industriegelände wird der neue Anschluss- und Güterbahnhof Ebeleben in 

Betrieb genommen (Winterfahrplan)
Gründung des Angelvereins

1976

Im September Eröffnung der neuen Kinderkombination in der Goethestraße 

(72 Krippen- und144 Kindergartenplätze)
Gründung des Gemeindeverbandes Ebeleben

1977

Einweihung des neuen Gerätehauses der FFW am Teichdamm  50. Jubiläum

1978

Einweihung der neuen Schule POS "Thomas Müntzer" in der Töppestraße  

(350 Schüler, 30 Lehrer aus 8 umliegenden Dörfern)

1976 - 81

Neubau des Hauses „Martin" im Karl-Marien-Haus

1978

Einweihung der heutigen Regelschule
Gründung der Hundesparte

1981-82

Bau der Umgehungsstraße (B 249)

1986

Inbetriebnahme des Flüssiggas-Tanklagers

1988

Festwoche „60 Jahre Stadt Ebeleben"

1989

Beginn der politischen Wende in Ebeleben unter Federführung der Kirche
Einführung des „Ebelebener Runden Tisches"

1990

Demokratische Wahlen in Ebeleben
Fest der Fliegenkirmes in Marksußra wird wieder jährlich gefeiert 

1991

Wiedergründung des Volkschores
Der Rentnertreff etabliert sich im  ehemaligen Kindergarten in der Goethestraße 
Beginn des Um- und Ausbaus des Gebäudes der jetzigen VR-Bank

1992

Stadtentwicklungsplanung Ebeleben
Bau der zentralen Erdgasversorgung
Einführung des Schlossparkfestes
Wiedergründung der "Schützengilde 1862 Ebeleben" nach 130 Jahren
Bibliothek richtet sich in der Schulstraße ein

1993

Neubelebung der Fliegenkirmes in Marksußra
Bau der digitalen Telekom
Die "Pamona", eine historisch wertvolle Statue im Schlossgarten wird zerstört

1994

Gründung der Einheitsgemeinde Ebeleben 

(Ortsteile Allmenhausen, Rockensußra u. Wiedermuth)
Pfingsten wird in der Katholischen Kirche eine neue Orgel eingeweiht

1994 - 96

Neubau der Häuser „Lorenz und Elisabeth" im Karl-Marien-Haus

1995

Einweihung der Gedenkstätte für die Opfer des II. Weltkrieges am Kriegerdenkmal
Fahnenweihe der Schützengilde

1996

Eingemeindung von Gundersleben
Einrichtung des Einwohnermeldeamtes im Rathaus

1997

Beginn der Erschließung des Wohnbaugebietes „Am Schlosspark" 

und Erschließung des Gewerbegebietes „Am alten Bahnhof"
Neugestaltung des Marktes beginnt
25 Jahre Behindertenwerkstatt

1998

800-Jahrfeier mit Festwoche und Festumzug als Höhepunkt
20 Jahre Regelschule

1999

Oktober - Beginn des Aufbaus der Stützpunktfeuerwehr
Schulbildung der Grundschüler der Helbeschule wird wegen geburtenschwacher Jahrgänge in die Adolf- Diesterweg- Schule verlegt
Abriss des Bahnhofes
Schließung der Postfiliale - ein Geschäft am Markt übernimmt teilweise den Service
Eröffnung des Jugendclubs

2000

1. Bauabschnitt zur Wiederherstellung des Schlossparks

Bau des Kreisels B 249 / B 84

2001 Einweihung der neuen Stützpunktfeuerwehr

Fertigstellung der 1. und 2. Rekonstruktionsabschnitte des Schlossparks

300
 bis ...

Bauernkrieg bis ...

Goethe
 bis ...

Hermann Töppe bis ...

Stadtrecht bis ...

Wende bis heute